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So ist ein Anschreiben aufgebaut

In unserem neuesten Blogeintrag zeigen wir euch, wie ein Bewerbungsanschreiben aufgebaut ist und auf was ihr besonders achten müsst.



No-Go’s in Bewerbungen, nützliche Hinweise für den Lebenslauf und Tipps für das perfekte Bewerbungsanschreiben – in unseren letzten Beiträgen konnten wir bereits einige wichtige Fragen zum Thema Bewerbung beantworten. Doch wie ist ein Anschreiben überhaupt aufgebaut?





Der formale Teil:

Neben dem Schreiben an den potentiellen Arbeitgeber sind auch formale Angaben äußerst wichtig. Dazu gehören:


· Informationen über den Absender: Name, Adresse, Mail-Adresse und Handynummer

· Informationen über den Empfänger: Name und Andresse des Unternehmens, der genaue Ansprechpartner

· Ort und Datum (z.B. München, 25. Mai 2018)

· Betreff: Ein konkreter Hinweis, um was es in der Bewerbung geht (z.B. Bewerbung auf die Stelle als Mediengestalter)

· Anrede: Sucht den richtigen Ansprechpartner des Unternehmens heraus



Die Einleitung:

In der Einleitung geht es darum, Aufmerksamkeit und Interesse beim Personaler zu wecken und für das weitere Lesen des Anschreibens zu motivieren. Standardfloskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich...“ oder „Im Internet bin ich auf die Stelle XY aufmerksam geworden“ sind fehl am Platz. Zeigt Kreativität, Motivation und vor allem Individualität, um euch von der Masse abzuheben. Häufig entscheidet die Einleitung darüber, ob der Rest der Bewerbung überhaupt gelesen wird.


Der Hauptteil:

Nun geht es darum, euren Ansprechpartner in wenigen Sätzen von euch zu überzeugen. Spart mit langweiligen Aussagen und wiederholt nicht euren Lebenslauf, sondern fokussiert euch auf die wichtigen Fragen: Wieso passt ihr zum Unternehmen und zur Stelle? Welche Fähigkeiten habt ihr, die zu der ausgeschriebenen Stelle passen? Warum sollte sich das Unternehmen für euch entscheiden? Was hebt euch (von möglichen anderen Bewerbern) ab? Qualifikationen und Kenntnisse könnt ihr hier auch gut (aber nicht zu ausführlich) mit erworbenen Zertifikaten oder Ähnlichen belegen.


Wichtig ist: Seid auch hier überraschend und kreativ, dann bleibt ihr im Kopf des Personalers. Stellt eure Qualifikationen nicht übertrieben dar, sondern seid authentisch und verknüpft eure Kenntnisse mit den Anforderungen der Stelle.


Eine wichtige Rolle im Hauptteil spielen auch die sogenannten „Soft-Skills“, also persönliche Eigenschaften, die euch auszeichnen und auch bei eurer vielleicht zukünftigen Arbeit zum Tragen kommen können. Idealerweise habt ihr auch hier Belege für eure Teamfähigkeit oder eure Durchsetzungsfähigkeit.


Der Abschluss:

Der Personaler ist beim Lesen eurer Bewerbung bis hierhin gekommen? Sehr gut! Der Abschluss eines Anschreibens ist im Vergleich zur Einleitung und zum Hauptteil eher standardisiert gehalten. In einem gelungenen Abschlusssatz könnt ihr hier euer Gegenüber aber noch einmal davon überzeugen, genau der richtige für den Job zu sein. Zudem könnt ihr angeben, für „Rückfragen zur Verfügung“ zu stehen, dass ihr „einer Rückmeldung erwartungsvoll“ entgegen seht oder euch auf „die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch“ freut. Zeigt euch selbstbewusst und vermeidet den Konjuktiv.

In den Abschluss eines Anschreibens gehören auch optionale Angaben wie Gehaltsvorstellungen, falls dies vom Unternehmen gefordert wird. Den Lohn gibt man immer in Brutto an.


Schlussfloskel, Unterschrift und Anlagen:

Nun ist euer Ansprechpartner am Ende eurer Bewerbung angelangt. Unter die Schlossfloskel „Mit freundlichen Grüßen“ kommen noch eure Unterschrift sowie der Hinweis auf Anlagen (z.B. Lebenslauf, Motivationsschreiben).

Beachtet hier auch die richtigen Schriftgrößen. Auf der richtigen Seite seid ihr mit einer unserer Bewerbungsvorlagen, in dem Schriftgrößen und Zeilenabstände schon vorgegeben sind.

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